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live-review jokus/gießen 21.05.2005 [disbelief, lay down rotten, fallen yggdrasil, synchronic]

"Den Platz des Openers füllte die Frankfurter Band synchronic, die an diesem Abend ihren ersten Auftritt hatte. Musikalisch bewegte man sich in der Prog/Thrash Ecke, und das Dargebotene war technisch gesehen sicherlich von besten Eltern. Allerdings konnte man das von den Songs nicht unbedingt sagen. Zu kompliziert, verspielt und unübersichtlich plätscherten das Material in die durchaus schon zahlreich vorhandenen Zuschauer. Allerdings schienen diese mehr Lust auf Bewegung und rhythmisches Banging haben, als auf aktives zuhören und Mitzählen.
Nichtsdestotrotz war die Darbietung als Ganzes schon recht professionell, allerdings sollte man beim nächsten Mal vielleicht auf einem prog-lastigerem Billing spielen."

das komplette review gibt's hier: www.metalnews.de/?metalid=06&action=show&konid=178


demo-review "v 1.0" auf "metal-spheres"
"Der eher mäßig vitalen Frankfurter Metalszene entsteigt mit Synchronic eine Newcomerband, welche hiermit ihr erstes Lebenszeichen vorlegt. Mehr ist es auch nicht, denn gerade mal zwei (überlange) Songs sind auf "v 1.0" enthalten. Ist also wohl eher als Kennenlernhappen gedacht. Synchronic spielen sehr sperrige, futuristische, gleichwohl stellenweise recht aggressive Musik, hörbar beeinflußt von Bands wie Voivod oder Meshuggah. Manche mögen das progressiv und abwechslungsreich nennen, ich finde die Songs eher stressig und konstruiert. Synchronic legen wie manche ihrer Vorbilder soviel Wert darauf, technisch und "progressiv" zu klingen, daß sie dabei vergessen, daß Musik in erster Linie Emotionen transportieren sollte. Dabei sind die Riffs durchaus teilweise nicht von schlechten Eltern und sauber gespielt, aber kein Song wird automatisch besser, wenn man ihn nur verkompliziert. Freunde notorischer Riffaneinanderklatscher könnten allerdings Gefallen an Synchronic finden. Der Sound bewegt sich noch erkennbar im Demo-Bereich, was jedoch ein verzeihbares Manko darstellt. Außerdem fehlt der Band noch ein Sänger, weshalb die Instrumentalisten sich die überwiegend aggressiven, teils aber auch melodischen Vocals teilen, was recht gut gelungen ist. Um die technische Entwicklung von Synchronic mache ich mir keine Sorgen, aber jemand sollte den Jungs stecken, daß Musik mehr als eine Aneinanderreihung von Noten darstellt ? auch wenn diese Noten sehr zahlreich und ganz unkonventionell gespielt sind. Wer auf obengenannte und ähnliche Bands steht, kann ja mal reinhören. Ich wende mich jetzt wieder Saintsbleed zu.."

das komplette review gibt's hier: www.metalspheres.de/cdreviews.php?ID=474